Aug
24
Fr
DAS LEBEN DER AHNEN @ Hannover
Aug 24 – Aug 26 ganztägig
DAS LEBEN DER AHNEN @ Hannover

Zwischen den Generationen finden Weitergaben, bewusste und unbewusste Tradierungen („Gefühlserbschaften“, S. Freud) im positiven wie im negativen Sinne statt.
Zur transgenerationalen Übertragung traumatischer Erfahrungen gibt es umfangreiche Forschungen, die seit Jahren auch im Zusammenhang der Kriegsenkel-Thematik eine große Aufmerksamkeit erhalten. Aber auch andere Lebensthemen, die sich aus den Erfahrungen von Fremdbestimmung, Verlassenheit, Abhängigkeiten, Scham, Schuld usw. zu Grundeinstellungen und Lebenshaltungen ausbilden, wirken generationsübergreifend nach und suchen Auflösung und Entwicklung.

Inhalte:

  • · Welche Erfahrungen haben wir mit intergenerationeller Weitergabe gemacht?
  • · Wie können wir ein Verständnis für diese Dynamiken aufbauen?
  • · Wie kann man aus der Spirale destruktiver Glaubenssätze aussteigen?
  • · Wie lassen sich auch Einflüsse unbekannter (Groß-) Elternteile bearbeiten?
  • · Wie können alternative Geschichten, als Gegenbilder zu Leid und Entbehrungen, heilende Korrekturen im Familienstammbaum ermöglichen?

Ausbildungskandidaten*innen werden 3 Ausbildungseinheiten anerkannt.

Sep
28
Fr
Monodrama Curriculum R.Krüger, Modul 4: Szenenwechsel, Sharing und Amplifikation @ Großburgwedel
Sep 28 – Sep 30 ganztägig
Monodrama Curriculum R.Krüger, Modul 4: Szenenwechsel, Sharing und Amplifikation @ Großburgwedel
Die Teilnehmer*innen des insg. 4-teiligen Kompaktcurriculums erschließen sich Möglichkeiten zur Anwendung des Psychodramas in der Einzelarbeit, z.B. in der Einzelberatung, im Coaching, in der Krisenintervention oder in der Einzeltherapie. TherapeutInnen, die keine Psychodramaweiterbildung haben, lernen in dem Curriculum die zentralen Techniken des Psychodramas kennen, sie zu verstehen und sie zu benutzen.Das Curriculum vermittelt ein praktisches und theoretisches Verständnis für die Wirkungsweise der zentralen Psychodramatechniken und ihren störungsorientierten Einsatz. Grundlage dafür ist die mentalisierungsbasierte Kreativitätstheorie Morenos. Auf dem Hintergrund dieser Theorie wird die jeweils spezielle Funktion
der Psychodramatechniken im Gesamtzusammenhang des kreativen Prozesses erlebnisnah erschlossen und für die praktische Arbeit fruchtbar gemacht.
Die LeiterInnen des Curriculums demonstrieren das praktische Vorgehen in der Einzelarbeit zunächst in der Gesamtgruppe. Danach üben die Teilnehmenden in Kleingruppen, das Erlebte und Besprochene selbst praktisch anzuwenden. Die erlebnisnahe Vermittlung macht den Teilnehmenden die komplexen Sachverhalte auf anschauliche Weise verstehbar.

Themenschwerpunkte des vierten Moduls sind:

  • Die therapeutische Beziehung und der Umgang mit Störungen (Real-, Übertragungs- und Telebeziehung; Widerstandsbearbeitung; Gegenübertragung)
  • Symbolisierungsarbeit durch szenisch-systemische Aufstellungs- und Skulpturarbeit.

In 2018 werden nur die Module Nr. 3 und 4 angeboten (siehe Kalender).

Feb
26
Di
Aktionsmethoden in Coaching und Supervision (3) oder: „Ach nee, bitte keine Rollenspiele“ @ Region Köln
Feb 26 – Feb 27 ganztägig
Aktionsmethoden in Coaching und Supervision (3) oder: "Ach nee, bitte keine Rollenspiele" @ Region Köln

Psychodrama ist heute vielfältig in die Seminarpraxis integriert. Kein Wunder! Erlebtes ist einfach ausdrücklicher als nur Gesagtes.  Allerdings werden oft nur fertige, nicht psychodramatische, Rollenspiele angewendet. Vielleicht ist das der Grund für den Satz: „Ach nee, bitte keine Rollenspiele“? In diesem Workshop werden einfache, aber sehr wirksame psychodramatische Arrangements vorgestellt.
Das Seminar besteht aus 3 Blöcken und richtet sich an Trainer und Seminarleiter, die Wege suchen oder vertiefen wollen, sinnlich-konkretes Erleben in ihr Seminar zu bekommen. Eingebettet in ein gutes Seminar, lassen sich schon mit wenigen eingängigen Übungen Momente erzeugen, die der Teilnehmer mit hohem Lerngewinn noch lange erinnert.

Ist es nicht witzig, dass man  sich durch gut angeleitetes Rollenspiel von einengenden, starren Rollen befreien kann?

Inhalte 1. Seminar:

  • Einführung in einige Grundtechniken des Psychodramas:
    • Den Rollentausch und das Empathische Interview
    • Das Doppeln
    • Einfache Soziometrische Aufstellungen
    • Überblick und Fragen zu weiteren Methoden
  • Grundhaltungen des Seminarleiters bei der Anwendung von psychodramatischen Techniken
  • Fragen zur Einbettung psychodramatischer Techniken in das Seminar

Inhalte 2. Seminar:

Aktionsmethoden sind im Coaching und in der Einzelsupervision der Königsweg, um erlebte Realität und eigene innere Bilder abzubilden. Der Klient gewinnt auf der Basis dieser Bilder neue Erkenntnisse über sich selbst und seine Welt. Er erkennt Blockaden, erlangt verloren gegangene Spontaneität in schwierigen Situationen zurück und ist dadurch in der Lage, aus sich selbst heraus neue Verhaltensmöglichkeiten zu generieren.

Im diesem Seminar geht es darum, psychodramatische Methoden kennen zu lernen, die auf das Zweiersetting zugeschnitten sind, und um Wege, diese Methoden nahtlos in den Coachingprozess und das eigene Coachingkonzept zu integrieren.

  1. Coaching und Aktionsmethoden
  • Coachingkonzepte
  • Warum Aktionsmethoden im Coaching?
  • Wann sind Aktionsmethoden indiziert?
  1. Wie bette ich Aktionsmethoden in das Coaching ein?
  • Hinführung und Auswertung
  • Die Rolle und das konkrete Verhalten des Coaches beim Einsatz von Aktionsmethoden
  1. Spezielle Coachingmethoden
  • Tischbühne und andere pragmatische Varianten
  • Anwendung und Wirkung des psychodramatischen Interviews
  • Varianten des Rollentauschs zur Darstellung von Ich-Anteilen, Fremdbildern und zeitlichen Perspektiven
  1. Eigenen Interventionsstil gestalten
  • Coach als Mitspieler
  • Haltungen des Coaches
  • Wann Coaching und wann Therapie?

Inhalte 3. Seminar:

  • PD in Gruppen /Teamsupervision, Sequenzen aus der eigenen beraterischen Praxis können mit psychodramatischen Tools praktisch ausprobiert und erlebt werden.
  • Psychodramatische Begegnung in Gruppen/ Teamsupervisionen aktiviert Themen und TeilnehmerInnen. Das Verfahren bietet zahlreiche hoch wirksame und nachhaltige Handlungskonzepte in Gruppenprozessen. Hierdurch wird es den Supervisanden ermöglicht die nötige Offenheit für eigene Fragestellungen zu erlangen und diese in verschiedenen Handlungsalternativen zu überprüfen.Das Seminar stellt Handlungstechniken, Arrangements und Einsatzmöglichkeiten der psychodramatischen Gruppen / Teamsupervision vor.
    Den TeilnehmerInnen wird es möglich sein, verschiedene Sequenzen aus der eigenen beraterischen Praxis, mit psychodramatischen Tools praktisch auszuprobieren.

Zielgruppe

  • Trainer, Erwachsenenbildner, Seminarleiter

Seminarinformationen

  • Leitung: Ulrich Markowiak (1. und 2. Seminar) und Volker Becker (1. und 3. Seminar)
  • Teilnehmerzahl: 8 – 15
  • Zeiten: Donnerstag 10.00 bis 19.00 Uhr – Freitag 09.00 bis 19.00 Uhr